Bericht aus dem Gemeinderat Juni 2020

Mit großem Publikumsinteresse war erneut das große Thema im Zentrum Tutzings die Überplanung des Areals des ehemaligen „Hotel Seehof”. Hier bei wurde eine von der Gemeinde beauftragte „Potentialanalyse Hotelstandort Schloßstraße Tutzing” des Büros Drees & Sommer vorgestellt. Diese hatten wir bereits in der letzten nicht öffentlichen Sitzung präsentiert bekommen. Trotz einiger offensichtlicher und anderer, nur für mit dem Thema Baukosten, Personalkosten, Bodenrichtwert etc. Vertrauerten, ersichtlicher Schwächen lautet der Grundtenor: es ist ein Hotel an diesem Standort rentabel zu führen. Dabei unterstützt der Gemeinderat fraktionsübergreifend auch weiter klar die Nutzung des Areals für ein Hotel. Der neue Bebauungsplan hierfür hat auch schon weit Gestalt angenommen. Noch keine abschließende Einigkeit hingegen gibt es für die Größe des in aktueller Version in vier Baukörper aufgeteilten Hotels. Die Eckpunkte sind jedoch klar genug, so dass die Bürgermeisterin und Herr Winkelkötter vom Landratsamt beauftragt wurden, mit potenziellen Investoren und möglichen Interessenten zur Betreibung eines Hotels in Kontakt zu treten.

Weiterer wichtiger Punkt war die Vorstellung des Schulkonzepts und die Planung der Mittelschule durch die Schulleiterin und das beauftragte Architekturbüro. Das Schulkonzept gefiel vor allem durch wichtige Ansätze der individuellen Unterstützung und Integration/Inklusion eines auch in Tutzing über die letzten Jahre deutlich zunehmenden Anteils Schüler mit Migrationshintergrund. Die Planung ist schlüssig mit der bereits eingeschlossenen Renovierung des Denkmal Geschützen alten Lehrerhauses und dem Umzug der Verwaltung mit Direktorat in dieses Gebäude. Zudem ist ein passender Anbau mit der Unterbringung der Mensa, Küche und eines Multifunktionssaal geplant. Jetzt kommt es noch auf die finanzielle Unterstützung für die Gemeinde bei diesem Projekt an, die laut bisherigen offiziellen Angaben „zwischen 40-80%” liegen kann – hier kommt der Gemeinde Tutzing entgegen, dass „arme Gemeinden” eher höher unterstütz werden.


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