Unser Programm zur Kommunalwahl

Wir Freie Demokraten setzen uns dafür ein, dass jede Mitbürgerin und jeder Mitbürger, in Tutzing die Chance hat, sich selbst zu verwirklichen und am Gemeindeleben teilhaben zu können. Hierfür möchten wir die notwendigen Strukturen aufbauen. Dabei setzen wir einen Fokus darauf, die analoge und digitale Infrastruktur auf die Höhe der Zeit zu bringen, unseren Wirtschaftsstandort attraktiver zu gestalten, den Gemeindehaushalt zukunftsfest zu machen, das lebendige Gemeindeleben zu unterstützen, den Bildungsstandort Tutzing zu verbessern und den lokalen Klima- und Umweltschutz zu stärken.

Damit haben wir in der zurückliegenden Wahlperiode schon begonnen und möchten unseren Weg fortsetzen und weiterentwickeln!

Unsere Erfolge

Dr. Joachim Weber-Guskar und Georg Schuster bildeten von 2020 bis 2026 die Fraktion der FDP und repräsentierten damit zehn Prozent des Gemeinderates. Auch und gerade als kleine Fraktion haben wir die Gemeindepolitik aktiv mitgestaltet! Einen Fokus setzten wir auf die Mobilität in Tutzing. So realisierten wir die Teilöffnung der unteren Traubinger Straße, sodass diese bis zum Getränkemarkt in beide Richtungen befahren werden kann und damit die unübersichtliche Kreuzung von Traubinger und Hauptstraße entlastet werden konnte. Außerdem setzten wir uns für die Schaffung eines Parkraumkonzept ein, mit welchem wir den touristischen Individualverkehr intelligenter steuern können. Auch die Befahrung der Nord-Süd-Trasse westlich der Bahn (Heinrich-Vogel-Straße, Beringer Weg) haben wir durch stärkere Halteverbote und eine Änderung der Vorfahrt am Höhenberg verbessert.

Darüber hinaus haben wir die Schaffung eines Jugendbeirates initiiert, welcher 2022 das erste Mal und seit dem im Zwei-Jahres-Rhythmus gewählt wird und mit einigen Projekten unseren Ort bereicherte. Mit diesem Gremium gelang es uns auch, die Interessen junger Menschen im Gemeinderat stärker zu berücksichtigen. Unser Mitglied Paul Friedrich hat den Jugendbeirat aufgebaut und saß ihm einige Jahre vor.

Außerdem haben wir uns stets für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für unsere Wirtschaftstreibenden eingesetzt und unterstützen sie beispielsweise bei baulichen Erweiterungen.

Unsere zentralen Forderungen

Für folgende Themen möchten wir uns priorisiert im Gemeinderat in den kommenden sechs Jahren einsetzen.

Nur eine finanzstarke Kommune ist eine handlungsfähige Kommune. Wir sind dabei davon überzeugt, dass Tutzing im Gesamten kein Ausgaben- sondern ein Einnahmeproblem hat. Die Einnahmen, insbesondere aus der Gewerbesteuer, sind in Tutzing zwar gestiegen, im Vergleich zu anderen Gemeinden jedoch weiterhin auf einem (zu) niedrigen Niveau. Wir setzen uns deshalb dafür ein, mehr Gewerbesteuereinnahmen zu genieren. Hierfür möchten wir das bestehende Gewerbegebiet in Kampberg ausweiten und ein neues in Traubing an der B2 schaffen.

Eine Erhöhung der Gewerbesteuer lehnen wir aber ausdrücklich ab. Denn wir befürchten, dass dadurch vielmehr Unternehmen in andere Gemeinden abwandern. Außerdem stellen wir fest, dass Unternehmen im Allgemeinen stark belastet sind. Wir werden sie nicht noch stärker belasten. Andere Gemeinden machen es uns zudem vor, wie man mit einem niedrigen Gewerbesteuersatz höhere Einnahmen generieren kann.

Das Tutzinger Gymnasium liegt idyllisch. Die Gebäudesubstanz ist aber marode und höchst baufällig – und das schon lange! Fenster lassen sich nicht nutzen, Putz bröckelt von den Wänden, Balkone dürfen nicht betreten werden, Dächer sind undicht. Ein Zustand, in dem der Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler gehemmt ist. 

Wir setzen uns deshalb für einen Neubau des Tutzinger Gymnasiums ein und möchten als Gemeinde Tutzing insbesondere mit der Beschaffung eines neuen Areals helfen. Zwar könnte das Gymnasium im laufenden Betrieb saniert werden. Erfahrungen zu Sanierungen öffentlicher Bauten, insbesondere auch der Tutzinger Mittelschule zeigen aber, dass diese (zu) lange dauern und die Bauzeit regelmäßig verlängert werden muss, sodass davon auszugehen ist, dass die Schülerinnen und Schüler während eines Großteils ihres Gymnasiums-Besuchs durch die Sanierung beeinträchtigt sein würden. Auch zeigen andere Sanierungsprojekte, wie die aktuelle Mittelschulsanierung, dass die Kosten dafür an diejenigen von Neubauten heranreichen.

Die Fläche der ehemaligen TSV-Turnhalle liegt weiterhin brach und dient als Schotterparkplatz. Mit diesem Zustand sind wir nicht zufrieden. Wir Freie Demokraten sind davon überzeugt, dass wir zwar Parkplätze im Ortszentrum benötigen, wir das Potential des Areals aber deutlich verschenken – unser Ortszentrum kann mehr und verdient mehr! Wir setzen uns deshalb dafür ein, das Areal zu transformieren in teilweise öffentliche Parkplätze und bezahlbaren Wohnraum (insbesondere für Personen, die in der kritischen Infrastruktur tätig sind) im Eigentum der Gemeinde.

Das Seehof-Areal neben dem Tutzinger Schloss (Evangelische Akademie) liegt seit Jahrzehnten brach. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, auf dem Gelände ein (Kur)hotel zu ermöglichen. Gleichzeitig möchten wir es bis zu einer Neubebauung nicht ungenutzt lassen. Wir setzen uns deshalb dafür ein, mit dem Eigentümer ins Gespräch zu gehen, um bis zu einer Neubebauung das Gelände der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Hierzu soll die Gemeinde das Gelände pachten.

Durch die Sanierung der Hauptstraße konnten wir die meist befahrene Straße des Ortes in Stand setzen und den Ortskern attraktiver gestalten. Gleichzeitig sind die folgenden, vielbefahrenen Straßen sanierungsbedürftig. Wir setzen uns für die Sanierung in folgender Reihenfolge ein: Bräuhausstraße, Kustermannstraße, Bahnhofstraße. Die ersten beiden Straßen möchten wir zudem mit einem Gehweg ausstatten. Die Kustermannstraße soll im oberen Bereich auch eine Bankettbefestigung erhalten.

Für uns Freie Demokraten ist jedoch auch klar: Allein mit der Sanierung von Straßen wird unsere Verkehrsführung nicht besser. Wir halten es nicht für sinnvoll, dass keine attraktive Nord-Süd-Verbindung westlich der Bahntrasse besteht. Wer beispielsweise von der oberen Traubinger Straße oder deren Nebenstraßen Richtung Süden zum Tengelmann-Center fahren möchte, wird verstärkt auf die Hauptstraße geleitet. Dadurch wird die Hauptstraße unnötig belastet, als Aufenthaltsort unattraktiver und unnötig lange Wegstrecken sind zu fahren. Durch einen Ausbau der Strecke westlich der Bahntrasse möchten wir dies ändern und den Individualverkehr in Tutzing durch den Ausbau schon bestehender Wege klüger steuern.

Wir Freie Demokraten haben noch eine Vielzahl weiterer Ideen, um Tutzing moderner und zukunftsfähiger zu gestalten. Lesen Sie hier unser gesamtes Programm:

Unser gesamtes Wahlprogramm online

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten

Wir Freie Demokraten treten mit einem kleinen, dafür aber umso motivierteren Team – in guter Tradition mit Parteimitgliedern und Parteifreien für die Kommunalwahl an. Gemeinsam möchten wir mehr für Tutzing bewegen.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung und Ihre Stimmen am 8. März 2026.